Espresso zu Hause

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Mit Espresso ist das ja so eine Sache. In der Bar stimmt irgendwie alles, man hat gerade gut gegessen oder macht Kaffeepause und spürt das Verlangen nach einem kurzen Kaffee. Als Gast braucht man sich nicht um die Zubereitung zu kümmern und so plötzlich wie man das Verlangen spürte, ist es auch schon gestillt. Zu Hause ist das natürlich ein ganz anderes Thema. Nach dem gemütlichen Essen muss man nämlich aufstehen und sich selbst um die Zubereitung kümmern, und je nach Zubereitungsart kann sich dieses Ritual derart in die Länge ziehen, dass man unter Umständen nach 20 Minuten zwar mit Espresso in der Hand am Tisch sitzt, aber das tolle Gefühl des stimmigen Essens irgendwie verflogen ist. Dass vor diesem Hintergrund Kapselmaschinen gross im Trend liegen, überrascht eigentlich nicht. Viele Kaffeeliebhaber würden aber wohl lieber auf Kaffee verzichten als sich jemals auf diese teuflische Erfindung einzulassen. Weiterlesen

Moka-Kurs bei ViCafe

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Das ViCafe am Goldbrunnenplatz hatte vor einiger Zeit über die sozialen Medien zum informellen Kaffeekurs eingeladen und etwa 10 neugierige Teilnehmer fanden sich heute in der kleinen Kaffeebar ein, um mehr darüber zu lernen, wie man mit der Moka Kanne zu Hause guten Kaffee brüht. Relativ früh wurde von Röstmeister Stefan, der unterhaltsam durch den Event führte, den Anwesenden klar gemacht, dass „guter Kaffee“ dabei relativ ist. Expertentipps hin oder her, am Ende soll jeder das trinken was einem schmeckt und es entsprechend so zubereiten. Weiterlesen

Central


central

Bohnen:

  • “Fazenda Nossa Senhora”. Single Origin aus Brasilien. Trocken aufbereitet.

Röster: Stoll Kaffee AG, Zürich

Maschine: Bialetti (Moka Kanne)

Wo: Ankerstrasse 65, Zürich

Bericht:

Meistens wenn ich gezielt ein neues Lokal ansteuere, dann deshalb, weil ich irgendwo vernommen habe, dass dort ein bestimmter Röster zur Kaffeequalität beiträgt oder zumindest eine hochwertige Maschine angeschafft wurde – idealerweise beides. Dieses mal waren die genannten Faktoren aber nur bedingt ausschlaggebend, zudem war die angesteuerte Bar nicht einmal mehr wirklich neu (ich habe es einfach bis anhin noch nie dort hin geschafft): Im Central findet man nämlich keine dieser funkelnden high-end Espressomaschinen im passenden Farbton zum Bartresen. Wenn man einen Kaffee bestellt, dann greift der Barista nicht lässig zum Siebträger, sondern geht hinüber zur Durchreiche und informiert die Küche über die Bestellung. In 99% aller Restaurants und Bars wäre dies vermutlich ein guter Grund, sofort das Weite zu suchen. Nicht aber hier, denn sonst hätte ich das Lokal ja wohl kaum auf dem Radar gehabt. Weiterlesen