Die Zukunft des Röstens !?

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Sie kennen bestimmt diese Werbung eines Versicherers, die sich etwas über die vielzähligen Optionen bei der Kaffeebestellung lustig macht: „Möchten Sie klein oder gross? Aus Brasilien oder Äthiopien? Dunkel oder hell geröstet? Mit oder ohne Zucker?“ und so weiter. In einem progressiven Spezialitäten-Café würden vielleicht sogar noch weitere Fragen zur Auswahl stehen, wie zum Beispiel welche Aufbereitungsform einem besser schmeckt oder mit welcher Brühmethode extrahiert werden soll. Mit ganz ähnlichen Fragen ist sich der qualitätsbewusste Konsument ja auch beim Bohnenkauf für den Heimgebrauch konfrontiert, wenn man den präferierten Onlineshop durchstöbert oder beim Händler des Vertrauens vor dem Regal steht. Die Kaffee Avantgardisten hatten nach Transparenz geschrien und nun haben sie den Salat: Vom Namen des Farmers über die Anbauhöhe der Bohnen stehen heute allerlei mehr oder weniger hilfreiche Informationen auf dem Etikett. Wenn Ihnen das bereits zu viel des Guten war, dann machen Sie sich auf etwas gefasst: Denn das Ende dieser Entwicklung ist vermutlich noch nicht erreicht.

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Coffee-Guide Basel

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Zürich ist super, keine Frage. Aber manchmal muss man etwas über den Untertassenrand hinaus blicken. Zudem gibt es hier jeden August diesen bestimmten Tag, an dem man als nicht-Raver eigentlich nur zu Hause bleiben oder aus der Stadt flüchten kann. Deshalb geht der Coffee-Guide Zürich zum ersten mal fremd und wurde für einen Tag zum Coffee-Guide Basel. Weitere Städte werden hoffentlich folgen. Natürlich versteht sich von selbst, dass folgende Auswahl die lokale Kaffeeszene nur sehr rudimentär abbildet, sie soll aber vor allem zum eigenen Erkunden anregen.

So beginnt also mein Kurztrip quer durch Basel mit einem Abstecher ins Bachletten Quartier, wo sich der lokale Kleinröster Haenowitz & Page befindet. Weiterlesen

Central


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Bohnen:

  • “Fazenda Nossa Senhora”. Single Origin aus Brasilien. Trocken aufbereitet.

Röster: Stoll Kaffee AG, Zürich

Maschine: Bialetti (Moka Kanne)

Wo: Ankerstrasse 65, Zürich

Bericht:

Meistens wenn ich gezielt ein neues Lokal ansteuere, dann deshalb, weil ich irgendwo vernommen habe, dass dort ein bestimmter Röster zur Kaffeequalität beiträgt oder zumindest eine hochwertige Maschine angeschafft wurde – idealerweise beides. Dieses mal waren die genannten Faktoren aber nur bedingt ausschlaggebend, zudem war die angesteuerte Bar nicht einmal mehr wirklich neu (ich habe es einfach bis anhin noch nie dort hin geschafft): Im Central findet man nämlich keine dieser funkelnden high-end Espressomaschinen im passenden Farbton zum Bartresen. Wenn man einen Kaffee bestellt, dann greift der Barista nicht lässig zum Siebträger, sondern geht hinüber zur Durchreiche und informiert die Küche über die Bestellung. In 99% aller Restaurants und Bars wäre dies vermutlich ein guter Grund, sofort das Weite zu suchen. Nicht aber hier, denn sonst hätte ich das Lokal ja wohl kaum auf dem Radar gehabt. Weiterlesen

Good to Go


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Bohnen:

  • Yirgacheffe, Äthiopien (Moplaco)

Röster: Stoll Kaffee AG, Zürich

Maschine: Cold Brew

Wo: Spitalgasse 12, Zürich

Bericht:

Langsam aber sicher wird es sommerlich in der Stadt und der eine oder andere Kaffeetrinker dürfte sich mit dem Problem konfrontiert sehen, dass das Bedürfnis nach Heissgetränken mit den stetig steigenden Temperaturen negativ korreliert. Filterkaffee geht da nach meinem Geschmack noch deutlich besser als cremige Getränke wie Cappuccino und Co., doch selbst davon wandert bei mir zu Hause immer häufiger die angefangene Tasse in den Kühlschrank für einen Iced Coffee zu späterer Stunde. Im Restaurant scheint die beste Wahl für viele der Espresso zu sein, der dank seiner Grösse auch an warmen Tagen das Kaffeeverlangen stillen kann, ohne gerade Schweissausbrüche auszulösen. Natürlich gibt es vielerorts schon lange auch Eiskaffee in den unterschiedlichsten Formen, aber für Puristen hat sich erst in den letzten Jahren das Aufkommen des kalt gebrühten Kaffees als ideale Heisswetteralternative etabliert. Zwar ist das Angebot nach wie vor noch eher limitiert, aber auch diesen Sommer gesellt sich ein weiterer Anbieter dazu, und zwar der neu eröffnete Take-Away Imbiss „Good to Go“ im Niederdorf. Weiterlesen